Meine Modelleisenbahn

1. Beschreibung

Die Hafenbahn habe ich bewußt einfach gehalten, da hier das Thema Verladearbeiten das Hauptgewicht haben soll. Die Hafenbahn kommt vom Niveau des Betriebswerks ans Ufer, wo eine Ladebrücke für Container steht. In nördlicher Richtung führt ein Parallelgeleis direkt am Hang entlang.Ich habe eine fernsteuerbare Version von Selbstentladenwagen konstruiert, die man hier in ein Auto entladen könnte. Zurück geht es dann wieder über den Güterbahnhof. Ein Stichgeleis führt an eine kleine Fabrik. Bei der Planung habe ich mich von einer Luftaufnahme der Firma MAN Turbo inspirieren lassen, welche ich mit freundlicher Genehmigung der Firma zeigen kann.

 

 Luftaufnahme der Fa. MAN-Turbo, Deggendorf

 

Die Hallen müssen noch der Luftaufnahme angepasst werden, und auch die Strassenbrücke sollte irgendwo wieder erscheinen.

 

2. Auslegung

Auch hier erfolgt der Straßenanschluß aus einem Tunnelportal heraus, auf dieser Ebene ließe sich schon eine Lösung finden, die einen geschlossenen Verkehr erlaubt. Man muss allerdings die Gleiswendel beachten, die unterhalb der Hochebene beginnt. Für die Verladung besteht die Möglichkeit, vom Auto oder vom Zug ins Schiff umzuladen. 

Den westlichen Teil des Abhangs möchte ich mit Arkaden und Treppen versehen, so dass Fußgänger zur Hafenebene hinuntersteigen können. 

Bei der Konstruktion der Verladevorrichtung werde ich mich an einem normalen Hallenkran orientieren können. Da die Schienen für den Kran aus einer Halle kommen, könnte man in dieser Halle auch die gesamte Seilführung und den Antrieb anordnen. Das wird zwar ein wenig komplizierter als ein einfacher Seilkran, aber mit drei Mikromotoren, einigen Endschaltern und Gewichten zum Spannen der mitgeführten Steuerkabel im Innern der Halle sollte man hinkommen. Ich werde zunächst eine Prinzipzeichnung anfertigen und hier ablegen. Das Verladegeschirr selbst kann ich vermutlich nicht naturgetreu ausführen. Es ist ziemlich viel Mechanik darin enthalten, die ihren Platz benötigt und - zumindest mit meinen Mitteln - kaum naturgetreu zu erstellen ist. Ich werde daher auf vier Elektromagnete ausweichen müssen, die etwa dem Magneten am Märklin Kran entsprechen. Jeder Container sollte dann unsichtbare Metallplättchen erhalten, die das Ankoppeln erlauben. Für das Fahren der Brücke und der Laufkatze muß man sehr geringe Geschwindigkeiten vorsehen. Dann sieht die Sache naturgetreu aus und der Container schwingt nicht. Die Verladung wird ohnehin ein Spiel zwischen dem Gewicht der Container, der Haltekraft der Magnete und der Fahrgeschwindigkeit des Krans.

3. Probleme

Da der Kran als Bockkran ausgeführt werden soll (keine Seitenverschiebung) ist eine genaue Positionierung der zu entladenden Fahrzeuge sehr wichtig. Ich werde hierzu zunächst einen Haltestab für ein Rad des entsprechenden Containertragwagens ausprobieren. Damit ließe sich eine Positioniergenauigkeit von 1 mm erreichen. Das Tragegeschirr muss in jedem Fall selbstzentrierend aufgebaut sein. Jedenfalls wird die Sache vom mechanischen Standpunkt sehr interessant.