Meine Modelleisenbahn

 

1. Beschreibung

Wie oben beschrieben habe ich auf "Wasser" viel Wert gelegt. Ein großer Teil der Anlagenfläche wird davon eingenommen. In der oben angegebenen Zeichnungen sind alle Ufer grün gezeichnet, sofern sie ein natürliches Aussehen besitzen. Ufer im Hafenbereich oder die Schleusenwände sind in Orange angegeben, da es sich hierbei um Spundwände, bzw. um Betonwände handelt. die Uferform wurde so ausgelegt, dass es möglich ist, einen Schubverband zu wenden. Daraus ergibt sich eine Anordnung und Form der Brückenpfeiler, die ein wenig seltsam wirkt, aber die Möglichkeit, die Schiffe um die Pfeiler herumzumanövrieren, verspricht mir soviel Spaß, dass ich dafür auf "logisch angeordnete" Brückerpfeiler verzichten werde.

Eine Kammerschleuse sorgt für den Zugang der Schiffe zu einem oberen Hafenbereich. Daneben befindet sich ein Wehr, über welches das Wasser auf die untere Hafenebene "strömt". 

So wie am Neckar wird es auf dem nördlichen Ufer einen Uferweg geben, an dem ab und zu Bänke stehen. Für die Schleuse muss noch ein Schalthaus definiert werden. 

2. Auslegung

Wie baut man eine Schleuse ohne Wasser? Eigentlich war die Lösung einfach. Statt eines Wasserspiegels bewegt man eine Platte, die mit der besagten Vliestapete belegt und entsprechend grün bestrichen ist. Nur würde im Gegensatz zu wirklichem Wasser das obere Schleusentor nicht aufgehen, wenn man nicht ein wenig "betrügen" würde. Das obere Schleusentor wird in Höhe des Oberwassers geteilt. Der untere Teil bleibt immer geschlossen und dient lediglich zum "Hinschauen", wenn das Wasser auf dem unteren Niveau steht. Ist die Platte mit dem Wasser ganz oben, dann sähe man sowie den unteren Teil des Tores nicht. Mit diesem kleinen Betrug sollte die Sache ziemlich naturgetreu aussehen.

Die Schleuse erhält wie in natura Leuchtsignale zur Regelung der Einfahrt. Für die Steuerung muss in die Schleusenkammer noch eine Lichtschranke eingebaut weren, damit ein Signal abgeleitet werden kann, wenn der Schubverband exakt in der Scheuse positioniert ist.

3. Probleme

Die Steuerung der Schleuse ist ein vordefinierter Ablauf. Dafür gibt es ICs, die die Definition einer "State Machine" erlauben. Ein Schiff ist entweder von unten nach oben zu schleusen oder umgekehrt. Für den Ablauf sind einige Motore und einige Endschalter notwendig.

Mit der Abkehr vom richtigen Wasser werden die Schiffe zu Wasserlinienmodellen. Sie müssen zusätzlich einen HF-Empfänger besitzen, da sie an keine Steuerung angeschlossen werden können. So ein Schubboot wird dann ziemlich kompliziert. Die Schubboote sind in natura etwa 20 m lang und 8 m breit. Sie haben eine Kabine, in die dann allerhand Steuerelektronik hinein muss. Wie im realen Betrieb kann man die Steuerung auf einen Joy-Stick legen. Steuerräder zur Steuerung eines modernen Flußschiffes gibt es seit einiger Zeit nicht mehr.