Meine Modelleisenbahn

Es ist nicht ganz einfach, in einem Haus mit 216qm Grundfläche einen Raum aufzutreiben, der noch nicht irgendwie belegt, gefüllt oder sonst für einen Vater und Ehemann verfügbar ist. Aber wie weiter oben angedeutet habe ich mich durchgesetzt. Der Raum war also in einen für eine Eisenbahnanlage benutzbaren Zustand zu bringen:

Entfernen der alten Tapeten, Aufbringen eines neuen Verputzes sowie Einbau der unter "Stromversorgung" genannten Verteilung. Anschließend werde ich die Zeichnungen für das erste Teilsystem noch einmal überarbeiten (Alle Menschen sind schlau, manche vorher, die meisten nachher!). Es wird mir sicher noch etwas einfallen, was noch zun tun ist. Ein Modellbahner leidet nicht unter Mangel an Arbeit.

Die Metamorphose des Zimmers habe ich an Bildern deutlich gemacht, die die einzelnen Phasen des Aufbaus dokumentieren.

Der einzige wirkliche Unterschied zu vorher besteht darin, dass Wände und Decke nun wieder weiß sind und entsprechend Licht zurückstrahlen. Ich bin aber immer noch auf der Suche nach einer "Flächenbeleuchtung". Da gibt es schon einige Dinge in Designerläden, aber dafür kaufe ich mir lieber noch ein Krokodil und nehme eine Leuchtstoffröhre.

In den Brüstungskanal habe ich dann noch die in der Zwischenzeit fertiggestellte Schaltung eingebaut und in Betrieb genommen, sieht nicht ganz schlecht aus?

 

Im ertsten Bild ist noch der leere Rahmen zu sehen. Dann kam anderes dazwischen, so dass die Sache ungefähr ein Jahr ohne weitere Fortschritte stehen bleiben musste.

Dann stand die Sache etwa ein Jahr lang herum, weil andere Dinge dazwischen kamen. Schließlich habe ich das erste Basisgestell ausgeschrieben und bestellt. Insbesondere habe ich den Aufbau des Gestells mitbestellt, weil klar war, dass ich alleine nicht die etwa 4m langen Seitenteile ins Haus holen und zusammenbauen konnte.

 

 Die Linke Seite ist reserviert für die Gleiswendel

Auf der rechten Seite ist Platz für den Schattenbahnhof

Die Gleiswendel wurde in der mechanischen Werkstatt auf ihrer Grundplatte aufgebaut und justiert. Ich habe ein "Mannloch" ausgesägt, damit ich zumindest während der Bauphase überall an die Wendel komme. Auf der rechten Seite ist bereits die Grundplatte für die Ausfahrtzone zu sehen.

Die Grundplatte ist eingebaut und es sieht noch ordentlich auf der Baustelle aus. Das soll sich ändern! 

Der mittlere Spant ist ausgesägt und es ist bereits der Eingang zum Schattenbahnhof zu erkennen.

Jetzt ist die Steigung zu erkennen, ebenso die Leitungen für den Bahnstrom. Ich bin da lieber zu vorsorglich, es wäre nicht schön, wenn ein Zug später in der Wendel stehen bleibt, weil die Versorgungsspannung fehlt.

Beim Aufbau des oberen "Stockwerks" der Wendel gibt es Probleme. Bei der geplanten Steigung von 6mm pro Gleis ist der Höhenabstand zu gering. Die Stromabnehmer einer Lok bleiben an den Halteplatten der Wendel hängen. Ich habe daher den Höhenabstand erhöht und die Wendel ein wenig steiler gemacht (7mm/180mm M-Gleis). Außerdem gibt es ein weiteres Problem an der ziemlich ausgedehnten Ausfahrtzone. An dieser Stelle habe ich die Steigung weniger stark gemacht, so dass eine E-Lok mit ausgefahrenem Bügel noch 6mm Abstand zum oberen Teil der Wendel hat.

Liebe Menschen haben mir die Verstärkungsplatten mit der Stärke 1mm angefertigt, damit gibt es nun keine Kollisionen mehr.

Es wird langsam Zeit, den Platz für die Interfaceplatinen vorzubereiten. Diese werden auf Aluminiumplatten der Stärke 2mm mit M3-Stehbolzen befestigt. Auf diese Weise ist es möglich, bis zu drei Interfaceplatinen übereinander anzuordnen. Die Interfaceplatinen selbst werden im Kapitel "Verdrahtungspläne" besprochen. 

Die Detaildokumentation erfolgt im Kapitel "Dokumentationen". Dort sind auch die Wire-Wrap Schemata niedergelegt.