Meine Modelleisenbahn

Meine Loks

In den letzten Wochen und Monaten ist mir dann und wann eine "alte" Analog-Lok "in die Hände gefallen". Einige müssen noch auf Digitalsteuerung umgebaut werden, andere sind zwar digital ausgerüstet, aber ich möchte nur eine Sorte von Decodern an der Anlage haben. Ich werde die Loks reinigen, die Stromabnehmer überprüfen und ggf. austauschen sowie alle Verschleißteile ersetzen.

Manche haben vom Spielen Narben und Spuren davongetragen, die werde ich lassen, schließlich habe ich auch welche, die nicht mehr so einfach zu entfernen sind. 

Bei einigen der Maschinen habe ich die Adeckung entfernt, damit man sehen kann, wie Märklin früher gebaut hat. Das sieht alles sehr viel stabiler aus, aber ich fürchte, für die Anbringung der neuen Leds werde ich einige Kanäle fräsen (lassen) müssen.

Eine ganz besondere Lok habe ich von meiner Enkelin Marlene zum 67. Geburtstag erhalten. Sie zeigt den "Feurigen Opa" beim Steuern einer Dampflok. Natürlich ist die Lok digitalisiert (Das Bild wurde eingescannt).  
 
 
 
 
Das bin also ich in Marlenes Vorstellung. Das mit dem "Feurig" gefällt mir schon.

Der Bruder der jungen Dame hat sich dann doch mehr der "Noppenwelt" zugewandt

Jetzt kommen die Loks, die auf den Einbau eines Decoders warten.

Die Lokomotiven der Baureihe 80 waren im standardisierten Typenprogramm der Deutschen Reichsbahn als Rangierlokomotiven auf großen Personenbahnhöfen vorgesehen. Sie ist einer der bekanntesten Rangierloks. Man hat diese Lok auch die kleine Tenderlok genannt. Bis zum Jahre 1928 lieferten verschiedene Lokomotivfabriken insgesamt 39 Maschinen der Baureihe 80, die zunächst in Köln und Leipzig eingesetzt wurden. Nach dem zweiten Weltkrieg verblieb die Mehrzahl der Lokomotiven im Leipziger Raum und war dort bis 1968 im Einsatz. Zur DB gelangten nur 17 Maschinen, die letzten waren beim BW Schweinfurt zu finden. Sie wurden im Jahre 1965 ausgemustert. Nach ihrer Ausmusterung bei der Deutschen Bundesbahn im Jahre 1965 gelangten einige Exemplar als Werkslokomotiven an Großbetriebe und Zechen an Rhein und Ruhr.

Die BR 80 wird heute noch bevorzugt als Museumsbahn bei verschiedenen Modellbahnvereinen eingesetzt.

Technische Daten:
Achsfolge: C h2
Länge über Puffer: 9,67 m
Dienstgewicht: rd. 54 t
Indizierte Leistung: 575 PSi
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h
Treib- und Kuppelraddurchmesser: 1,10 m
Kesselüberdruck: 14 bar
Zylinderdurchmesser: 450 mm
Kolbenhub: 550 mm
max. Achslast: 18,2 t
Baujahr: 1927

Das letzte Exemplar der Reihe U wurde erst 1922, als schon längst modernere Lokomotivtypen existierten, für die StLB gebaut. Jene Lokomotiven der Reihe U, die bis nach dem Zweiten Weltkrieg in den Besitz der ÖBB übergingen, erhielten ab 1953 die Reihenbezeichnung 298 mit zweistelligen Ordnungsnummern.
Aufgrund ihrer großen Stückzahl sind heute noch zahlreiche Maschinen bei Museums- und Touristikbahnen betriebsfähig im Einsatz zu erleben, einige Exemplare wurden auch als Lokomotiv-Denkmäler aufgestellt.
 
Technische Daten: 
Hersteller: Krauss/Linz, StEG,BMMF/Prag
Baujahr(e): 1897–1922
Ausmusterung: 1982 (ÖBB) 1964 (ČSD)       
Achsformel: C1-n2t
Spurweite: 760 mm (Bosnische Spur)
           
Länge über Puffer: 7.182 mm
Höhe: 3.549 mm
Fester Radstand: 900 mm
Gesamtradstand: 4.000 mm
Dienstmasse: 24,3 t / 24,0 t
Reibungsmasse:  19,5 t
Höchstgeschwindigkeit: 35 km/h
Indizierte Leistung:  165 kW
Treibraddurchmesser: 820 mm
Laufraddurchmesser hinten: 570 mm
Steuerungsart:  Heusingersteuerung   
Zylinderanzahl: 2
Zylinderdurchmesser: 290 mm
Kolbenhub:  400 mm
Kesselüberdruck:  12 atm
Anzahl der Heizrohre: 103
Heizrohrlänge:  3.250 mm
Rostfläche:   1,0 m²
Strahlungsheizfläche:  4,42 m² (feuerberührt)
Rohrheizfläche:  42,25 m² (feuerberührt)

 


Die Baureihe 89 gab es bei verschiedenen Länderbahnen. Die T3 - so der Name in der Länderbahnzeit - zählte zweifellos zu den populärsten deutschen Lokomotivgattungen
Die preußische Staatsbahn beschaffte die T 3 von 1881 bis 1910 (1.345 Exemplare). Der Rest der 1.550 Stück bis zum Jahr 1924 gebauten Lokomotiven, verteilt sich auf zahlreiche Privat- und Staatsbahnen. Von den preußischen Staatsbahnen gelangten noch 511 dieser rund 300 Ps starken und 40 km/h schnellen Lokomotive in den Bestand der Deutschen Reichsbahn, bei der die T3 als Baureihe 89 (70-75) eingeordnet wurde,
Aber auch in Bayern wurde Von 1898 bis 1904 diese Lok beschafft. Die Bayerischen Staatsbahnen kaufte 73 Lokomotiven der für den Nebenbahn- und Verschiebedienst tauglichen Maschinen.
Die Deutsche Reichsbahn reihte 70 dieser Lokomotiven dann als BR 89 in ihren Bestand ein, von denen dann noch 68 Maschinen zur Deutschen Bundesbahn kamen. Das letzte Exemplar dieser 45 km/h schnellen und 430 PS starken Maschine wurde von der Deutschen Bundesbahn im Jahre 1960 ausgemustert.
Allen Lokomotiven gemeinsam war die vielteilige Allan-Steuerung, die im 19. Jahrhundert weit verbreitet war.

Technische Daten:
Achsordnung: C n2
Länge über Puffer : 8.591 mm
Dienstgewicht: 35,9 t
Leistung: 285 PS
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
Treib- u. Kuppelraddurchmesser: 1.100 mm
Kesselüberdruck: 10 bar
Erstes Baujahr 1878
Hersteller: Henschel u. Sohn