Meine Modelleisenbahn

 

Schubboot auf dem Rhein

1. Allgemeine Anforderungen

Wie in der Realität muss ein Schubboot eine große Beweglichkeit haben. Es sollte sich quer bewegen können. dies ist möglich durch die Verwendung von Querstrahlrudern. Im Modell sollte es zusätzlich hierzu einen Leichter ferngesteuert ankoppeln können. Das Schubboot soll fernsteuerbar sein und muss daher eine Fernsteuerung mit etlichen Kanäle haben. Eine Bauform entsprechend dem oben gezeigten Schubboot "Nashorn" erschien mit der benötigten Detailtreue machbar.

2. Konstruktive Anforderungen

Als Wasserlinienschiff muss das Schubboot mit ganz geringem Abstand über die scheinbare Wasseroberfläche gleiten. Dies wäre etwa möglich mit Rädern, was allerdings zu Bewegungen führen würde, die nicht mehr die eines Schiffes sondern die eines Wagens sind. Ich habe daher für den Bau die Verwendung von Kugelrollenlagern vorgesehen. Auf diesen kann ein Körper sich nach allen Seiten bewegen.

Der Antrieb desSchiffes stellte ein Problem dar. Fordert man die Nachbildung der Beweglichkeit solch eines Fahrzeugs, so muss man sowohl die Fahrt quer zur Längsachse als auch das Drehen auf der Stelle nachbilden können. Eine Bewegung quer zur Längsachse des Fahrzeugs ist nur mit großem Aufwand zu realisieren. sie würde möglich durch zwei angetriebene Rollen oder Räder vorne und achtern (ihr seht, dass ich schon die Sprache der Seeleute angenommen habe), welche beide unabhängig von einander um 360° gedreht werden können. wir brauchen dazu also 4 Motore, wenn wir mechanische "Kunstkonstruktionen" vermeiden wollen. Diese sind übrigens auch nicht billiger oder einfacher als ein E-Motor.

Die Sache wird ein wenig einfacher, wenn wir auf die Querbewegung verzichten und stattdessen lediglich das Drehen auf der Stelle fordern. Dieses Problem ist durch zwei Rollen zu lösen, die gemeinsam oder getrennt vorwärts und rückwärts laufen können.

Die Kupplung für den Leichter besteht aus einem pilzförmigen Stück Metall auf der Steuerbord- und auf der Backbordseite, welches in ein Gegenstück eingreift und dann nach oben gezogen wird. Das Gegenstück hat eine Öffnung in Form eines umgedrehten Schlüssellochs.

Natürlich muss das Schiff auch unter einer Brücke durchfahren können. Dazu muss wie in der Realität auch die Steuerkabine absenkbar sein. 

In der Steuerkabine ist eine Minikamera angebracht, deren Bild auf dem Bildschirms des Steuerrechners angezeigt werden kann. Das soll den Eindruck schaffen als ob der Bediener selbst in der Steuerkabine sitzt.

3. Aufbau